Links zu den Veranstaltungen

Haferlandwoche: Repser Ländchen August 2017

 http://www.tvrplus.ro/editie-akzente-600097 > Predigt: Pfr. Hans Bruno Fröhlich,

Dechant ev. Kirchenbezirk Schässburg, Ansprachen: Klaus Johannis, Präsident Rumäniens u.a.

 https://www.youtube.com/watch?v=YST7WOQgSNA > Haferland: Johannis in Deutsch-Kreuz

 https://www.youtube.com/watch?v=_maiYg2X4zE > Haferland: Orgelmusik

 https://www.youtube.com/watch?v=rXIrzkTnPmo > Haferland: Sologesang in der Kirche

 http://www.tvrplus.ro/editie-akzente-609087 > Haferland: Ortschaften

 http://www.tvrplus.ro/editie-akzente-609087#.WdCUWyaOMCU.facebook > Haferland: Ortschaften Details

 https://www.facebook.com/profile.php?id=100009187890705 > Haferland: HOGs Fotos-Videos



Sachsentreffen: Hermannstadt August 2017

 https://www.youtube.com/watch?v=AYf8TF6FUsc > Hermannstadt 2017: Aufmarsch & Präsentation

https://www.youtube.com/watch?v=U6YmxjteG0s&t=1s > Hermannstadt 2017: Ansprache Präsident Johannis

 https://www.facebook.com/Soxenfilmierer.de/videos/1623912607643147/ > Hermannstadt 2017: Ansprache Präsident Johannis

 http://www.tvrplus.ro/editie-akzente-591557 > Hermannstadt 2017: Sachsentreffen …

 https://www.facebook.com/sachsentreffen2017/ > Hermannstadt 2017: Ansprachen

 https://www.youtube.com/watch?v=Fn3VGzbCKCk > Hermannstadt 2017: Musik I

 https://www.youtube.com/watch?v=myRG1RmqGQw > Hermannstadt 2017: Musik II



Berichte zur Haferlandwoche 2017

Während des gemeinsamen Sommerurlaubes in Siebenbürgen habe ich zusammen mit drei Bekannten an der Radtour bzw. Pferdewagenfahrt von Bodendorf über Deutsch Kreutz nach Meschendorf und zurück teilgenommen. Bei herrlichstem Sommerwetter trafen wir uns am 11. August morgens um halb zehn vor der Kirchenburg von Bodendorf. Man hörte von Jung und Alt deutsche und rumänische Worte freudiger Erwartung. Wunschgemäß bekamen wir von Michael Folberth [Nürnberg-Oberaspach, HOG-Vorsitzender Repser und Fogarascher Land] und Dietmar Groß entweder einen Platz auf einem der Pferdewagen oder ein passendes Mountainbike zugeteilt. Obwohl ziemlich ungeübt, entschied ich mich für die Radtour. Bis nach Deutsch Kreuz führte der sehr schmale aber befestigte Weg durch üppige Talwiesen und folgte unmittelbar den scharfen Biegungen des Baches. Kurz vor dem Dorf ging es auf einer abenteuerlich schaukelnden Hängebrücke über den Bach und auf die Straße nach Meschendorf. Als ich schon befürchtete, der Weg würde ab jetzt weniger abenteuerlich, führte uns Michael auf einen Feldweg, der über eine längere Strecke steil bergan führte. Nach und nach trennte sich hier die Spreu vom Weizen und wahrscheinlich gelangten letztlich mehr Fahrer schiebend als fahrend zur wohlverdienten Rast auf einer Anhöhe, die einen sagenhaften Ausblick auf die alte Kulturlandschaft des Haferlandes bot. Michael gab kurz einige Erläuterungen zu den traditionellen Formen der hiesigen Landbewirtschaftung, wie er sie während seiner Kindheit in Deutsch Kreutz erlebt hatte. Danach sangen wir mit guter Laune zwei Volkslieder und setzten die Fahrt durch einen schönen alten Eichenmischwald fort. Manchmal war der Weg durch umgestürzte Baumstämme blockiert, so dass wir die Fahrräder tragen mussten, was der Stimmung aber keineswegs abträglich war. Besonders eindrucksvoll war die steile, kurvige Abfahrt nach Meschendorf, die erst durch einen altehrwürdigen Hochwald und später durch verwilderte Obstwiesen führte. In der dortigen wunderschönen und gut erhaltenen Kirchenburg warteten angetan von ihrer Fahrt die Leute, die mit den Pferdewagen unterwegs waren. Die Kinder erzählten stolz, dass sie ab und zu sogar die Zügel der schweren Pferde halten durften. Hier gab es eine gut organisierte Mittagspause, während der wir im Garten an langen Tafeln Nudeln mit Hackfleischsoße in uns hineinschaufelten und in der schön restaurierten Kirche die Geschichte des Dorfes näher gebracht bekamen. Die Rückfahrt nach Bodendorf verging dann auf der Asphaltstraße wie im Fluge und dort waren wir Radfahrer die ersten, die sich in der Kirchenburg mit Kuchen und Kaffee versorgen konnten. Während der abschließenden Zusammenkunft in der Kirche resümierte Dietmar Groß kurz die Landschaftsentwicklung und verlieh zusammen mit Michael Folberth tolle Sachpreise an drei glückliche Gewinner aus den Reihen derer, die einen Fragebogen über das Haferland richtig beantwortet hatten. Damit ging für uns ein weiterer ereignis- und informationsreicher Tag der Haferlandwoche zu Ende, der bei allen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Mein Dank dafür gilt Michael Folberth und Dietmar Groß für die perfekte Organisation und all den anderen Helfern, die im Hintergrund für einen guten Ablauf der Tagestour sorgten.

Karl

 

Super erholsamer Aktivurlaub durch Rumänien während der Haferlandwoche
Am 11.08.2017 bei wunderschönem sonnigem Wetter haben wir, ein Vater und seine zwei Töchter, die bestens organisierte Radtour von Bodendorf nach Meschendorf sehr genossen. Wir waren mit guten Leihrädern bzw. rumänischen Verhältnissen angepassten Rädern, unterwegs ☺. Der Beginn der Radtour führte uns über Felder und durch Wälder. Teilweise mussten wir die Räder über umgefallene Bäume tragen. Aber dies war sehr lustig und abenteuerlich. Es war ein wenig hügelig und ein größerer Anstieg war dabei. Aber für jeden mit guter Kondition zu schaffen.
Wir waren überwältigt von der Landschaft, die endlose Weite und Leere. Vereinzelt waren Rumänen mit ihren Pferdewägen unterwegs. Es war interessant anzusehen. In den Dörfern standen viele ärmliche Lehmhütten. Die Einfachheit und Minimalismus zeigte sich stark.
Begleitet wurde unsere Radtour mit kleineren Trinkpausen, welche wir aber auch mit Gesprächen und Gesang ausfüllten. Dies hatte Michael Folberth sehr gut organisiert. Es war herrlich!!
Gegen Mittag erreichten wir die Kirchenburg in Meschendorf. Dort erwartete uns eine köstliche Stärkung. Es wurden Nudeln mit einer Fleischsoße, Mais und Kuchen angeboten. Im Schatten genossen wir das kirchliche Flair und ließen es uns schmecken. Anschließend wurde uns die siebenbürgische Ortsgeschichte erzählt. Die Kultur und einige Traditionen wurden uns näher gebracht. Wir hörten gespannt zu.
Anschließend ging es zurück nach Bodendorf. Zurück ging es über die Landstraße und wir konnten uns fast ins Tal rollen lassen. An der Kirchenburg in Bodendorf endete dieser aktive, kulturelle und lustige Tag, welcher von Dietmar Gross, Michael Folberth und deren Team gut organisiert wurde.
Einen herzlichen Dank dafür!!!


Die Radfahrer Dieter und Töchter Katharina und Bianca.